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Wort-Gottes-Feiern vorbereiten und leiten
Was ist eine „Wortgottesfeier“?
- Ist kein Pfarrer verfügbar, kann eine liturgische Feier ohne das Sakrament der Eucharistie (Wandlung von Brot und Wein) von einem Laien geleitet werden.
- In dieser Feier steht das WORT im Vordergrund.
- Es ist möglich, die Kommunion auszuteilen. Dazu werden zuvor konsekrierte Hostien (vom Priester in einem Gottesdienst gewandelt) verwendet.
Wie werde ich auf diesen Dienst vorbereitet?
- Es gibt dafür eine Ausbildung vom Bistum. Diese findet z.Zt. an 2 Samstagen statt.
- Danach werde ich vom Bischof für 5 Jahre zu diesem Dienst berufen.
- Seitens Bistums werden Fortbildungen angeboten.
- Unser Ziel ist es, ein Team von mindestens 3 Wortgottesfeierleiter*innen aufzubauen, die sich gegenseitig unterstützen.
Wie viel Zeit wende ich auf?
- Für die Auslegung veranschlage ich 5-6 Stunden.
- Hinzu kommen ca. 2-3 Stunden, um den Gottesdienstablauf auszuarbeiten.
- Gottesdienste finden in der Regel Samstag abends oder Sonntag gegen Mittag statt.
- Ziel ist es, ca. 1x alle 4-6 Wochen zum Einsatz zu kommen.
Was mache ich als „Wortgottesfeierleitung“?
- Ich lese das Evangelium des Tages und arbeite eine Auslegung (Predigt) aus.
- Außerdem formuliere ich passende Fürbitten. Dafür stehen entsprechende Materialien zur Verfügung.
- Ich bereite den Ablauf des Gottesdienstes vor. Organist*innen legen die Lieder fest, die im Gottesdienst gespielt werden.
- Die Lesung und die Fürbitten werden wie sonst auch von Lektor*innen vorgelesen.
Welche Fähigkeiten und Interessen bringe ich mit?
- Interesse, sich mit Texten auseinanderzusetzen.
- Ideen, daraus eine Botschaft für andere herauszuarbeiten und zu formulieren.
- Freude daran, anderen etwas zu geben und meinen Glauben zu teilen.
- Dabei gehe ich respektvoll mit anderen Sichtweisen um. Es geht nicht um Missionierung.
Kontakt
Manuela Sehrt-Oppermann
05307 / 98 06 47
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