
Ökumene im Festzelt
Von Waldemar Krain
Das Besondere in diesem Jahr war die ökumenische Leitung des Gottesdienstes durch den evangelischen Pastor Morten Hennebichler, Wortgottesdiensleiterin Manuela Sehrt-Oppermann und Prädikant Bernd Hoppmann.
In diesem Gottesdienst wurde das Vereinsleben des Ortes in den Vordergrund gestellt, das Engagement der Einwohner – und das im Dank und Gedenken an alle, die sich engagiert haben und das jetzt tun – in der Hoffnung auch in der Zukunft viele Mitglieder und Ehrenamtliche zu finden. Der Dank an Gott für die Schöpfung, die Bitte diese uns und unseren Nachkommen zu erhalten und die Bitte um Frieden auf der Welt und Zusammenhalt aller Menschen vereinte alle Versammelten im Gebet und Gesang.
Den Anstoß zu mehr Gemeinsamkeit in den Dörfern, in denen wir ja gemeinsam leben, gemeinsam feiern und auch gemeinsam trauern, ergab sich auf dem Erntedankfest in Bevenrode im letzten Herbst. Da sind wir gemeinsam mit Manuela auf den Kirchenvorstand der Evangelischen Gemeinde und den Pastor Hennebichler zugegangen und haben ihm unseren Wunsch geäußert, auch gemeinsam beten zu wollen – im Sinne einer Ökumene und einer guten Dorfgemeinschaft. Wir sind mit dieser Idee nicht nur auf offene Ohren gestoßen, sondern tatsächlich auf offene Herzen. Es folgten Termine, in Waggum und auch in unserer Gemeinde in Querum, auch zum Friedensgebet.
Der Gottesdienst wurde von allen sehr positiv aufgenommen und ich möchte mich an dieser Stelle bei Manuela bedanken, für die Vorbereitung und die sehr eindrucksvolle Durchführung. Es stärkt uns in der Gemeinsamkeit in unserem Glauben und zeigt auch nach Außen die Vielfalt unserer St. Marien Gemeinde.